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Location Präsentation
Wir haben einen neuen Menüpunkt eingeführt:
In der Navigationsleiste findet ihr ab sofort unter dem Button "Berichte" nun eine neue Kategorie, nämlich "Locations".
Dort präsentieren wir euch Woche für Woche eine unserer Spiellocations.
Letzte Woche hat das Neckarsulmer Brauhaus den Anfang gemacht. Seit heute ist auch der Goldenen Löwe in Neuhausen mit dabei.
Seit gespannt wie es nächste Woche weiter geht.
Viel Spass wünscht euch
Euer Piranha-Poker Team
LocationsPokerPokernSachpreispokerTexas Hold-emLas Vegas Superfinale - Der Nachbericht
Nun ist es soweit...
Wir können euch nun den lang ersehnten Nachbericht zum Las Vegas Superfinale präsentieren.
Ihr findet ihn unter dem Menüpunkt BERICHTE --> TURNIERBERICHTE
Viel Spass
ErgebnisFinaleGewinnerLas VegasPokerPokernSpassTexas Hold-emTurnierLas Vegas Superfinale
Viva Las Vegas – oder wie sich ein paar Pokerverrückte trafen ...
„Seat open ... !!!“, diese furchtbaren / tollen Worte, es gibt nur zwei Möglichkeiten, man freut sich wie ein kleiner Junge, es trifft einen selber nicht und man ist endlich am Ziel seiner Träume oder weiter im Turnier.... oder man verlässt mit hängendem Kopf den Saal, vielleicht fliegt auch der ein oder andere Stuhl, vielleicht gibt man dem ein oder anderen Mitspieler auch die Hand, aber freuen, also freuen tut man sich nicht .... egal wie weit man gekommen ist. Das ist das Leid oder auch die Freude eines jeden Pokerspielers und warum sollte es am 11.10.2008 in Stuttgart im Cafe am See NIL anders sein ?
Es trafen sich die 85 besten Piranhas um entgültig festzustellen wer mit uns nach Las Vegas fliegt und wer die Besten der Saison 2008 sind. Alles begann um 16.00 Uhr Ortszeit (... oder auch 8:00 Uhr morgens in Las Vegas, falls es schon jemanden interessiert ;) )..... Erstaunlicherweise erschienen lediglich 8 Spieler nicht, so fand zum ersten Mal in der Piranha-Historie ein Finale mit nahezu 90% iger Beteilligung statt, was dieses Ereignis auch für uns zu etwas ganz Besonderem werden ließ. Danke dafür!
Bei einer wirklich tollen Blindstruktur und guten Spielern hatten wir uns auf eine lange Pokernacht eingestellt und so sollte es auch kommen. In der ersten Stunde verabschiedeten sich zunächst Carsten Gabriel und Karl-Heinz Mau in einem „Double Seat Open!!“ und sollten somit zwei von drei Spielern sein, die in der ersten Stunde das Feld verließen.
Um das Turnier nicht zu langweilig werden zu lassen hatten wir auch dafür gesorgt das 500´er Chips wirkliche Mangelware waren und somit die Dealer teilweise hin- und herwechseln mussten. Spass, wir denken dass dies vielleicht der einzige Punkt zur Kritik war und mit Recht, wir wollen euch nur damit sagen das es uns aufgefallen ist und nicht mehr vorkommen wird!
Das Finale erinnerte uns zunehmend an die Turniere, wie wir sie aus den grossen Casinos kennen, Spieler die wutentbrannt den Saal verlassen, andere Spieler, die den Poker“-fluch“, :“ONE TIME!“ oder „ONE MORE TIME!!!“ laut durch den Sall erschallen lassen!
Poker hat immer zwei Seiten, folgende Situation einmal als Beispiel:
Seite A Dominik Hemberger:
Zu einem Zeitpunkt als es schon darum ging das Turnier auf 2 Tische zusammenzulegen pusht er mutig alle seine Chips in die Mitte. JJ, Junge Junge, Die Angelhaken ... ein Spieler der seine Chance sucht, seine Mitspieler beobachtet und hofft mit der besseren Hand alles reinzustellen und somit aber auch alles zu riskieren. Nach einigen Folds überlegt Alexander Frank, überlegt, überlegt und .... CALL !
Die Chips werden gezählt ... ein riesen Pott ... Alexander bleiben zwar noch 1- 4 K aber auch er wäre eigentlich raus ... Call ... womit ? König, Zehn Off .... „Was ist das für ein Call??!!“ fragt Dominik, „Was soll das ?!“ ... Flop 10 ..Turn blank .. River König ... und Dominik verlässt wutentbrannt den Saal!!
Seite B Alexander Frank:
Alexander hatte das ganze Turnier seine Karten gut abgeschätzt und auch abgewartet, aber auch wenn es nötig war einiges riskiert. Er sieht sich sich in einer Situation, als schon darum ging das Turnier auf zwei Tische zusammenzulegen, mit Dominik Hemberger. Dominik raist preflop... all in! Alexander wacht mit König, Zehn auf. Er mag die Hand. Fühlt sich vielleicht nicht gerade stark, aber er weiss erstens, das man manchmal etwas riskieren muss um ein Turnier zu gewinnen und vielleicht denkt er auch seine Hand ist gut. Vielleicht ließt er etwas an Dominik was nach Bluff aussieht “... ja vielleicht ein Bluff! Ich hab ein gutes Gefühl ich call!“ .. Flop 10 ..Turn blank .. River König ... und Alexander blebt ruhig am Tisch sitzen, freut sich, aber verärgert niemanden durch entsprechendes Benehmen!!
Dies nur einmal als Beispiel, Poker kann so unteschiedlich ausgelegt werden! Beide haben sich natürlich nachher die Hand gegeben und sich Glück gewünscht! Der Gewinner dieser Hand fliegt übrigens mit nach Vegas ....
Während das Side-Event lief und auch dort gespannt verfolgt wurde wie einer nach dem anderen Spieler den Traum von Las Vegas ausgeträumt hatte, wurde von den verbliebenen Finalisten jeder Vorschlag eines Deals ausgeschlagen und somit sollte alles mit reinem Pokervermögen entschieden werden. So kam was kommen musste 10 Spieler, 1 Finaltable, 9 Las Vegas Plätze.
Nun ja.... das Ergebnis kennen wir alle ... ja es waren die Jacks, JJ die verloren haben ... gegen AA ... Könnte man fast anfangen zu überlegen sie überhaupt noch zu spielen nach unseren Beispielen heute.
Alles ist halt einmal vorbei, manchmal ist es schade... wir fanden das Finale klasse!
Aber, da ja alles zwei Seiten hat, ist ein Ende ja auch ein Anfang, so freuen wir uns auf die neue Serie mit euch und auf die nächsten Highlights und da wird einiges auf euch zukommen! Seid gespannt !!
So verbleiben wir mit dem langweiligsten, aber zutreffensten Spruch:
„Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen !!“
Euer Piranha-Poker Team
Final TabelFinaleGewinnerLas VegasPokerPokernSachpreispokerTexas Hold-emTurnierHeilbronner Stimme
Fingerspitzengefühl: Zwei Achten heißen unter Pokerspielern „Schneemann“. Ob irgendjemand am Tisch ein besseres Blatt hat?
Augenpaare wandern umher. Abgeschirmt von schweren, schwarzen Sonnenbrillen suchen sie nach Halt – und finden ihn im Gesicht des Gegners, der mit am Tisch sitzt. Bernd Kalettka überprüft Gesichtszüge wie Scanner Strichcodes an der Supermarktkasse. Seine Füße scharren nervös unterm Tisch. Mann gegen Mann. Wie im Western. Highnoon für ein Pokerface wie Kalettka.
Szenen wie diese spielen sich bei einem Pokerturnier hunderte Male ab. So wie an diesem heißen Sommer-Samstag im Nebenraum des Neckarsulmer Brauhauses. Rund 50 Spieler sitzen ab 17 Uhr an den ovalen, gelb umrandeten Tischen. Erst um drei Uhr am Sonntagmorgen steht fest, in wessen Wohnzimmer künftig ein Flachbildfernseher an der Wand hängt.
Neben der Eingangstür befindet sich ein wackliger Campingtisch. Ein i-Pod und ein Navigationsgerät liegen darauf. Ebenso kleine Pokale. Das Ganze erinnert an eine Tombola bei einer Weihnachtsfeier. „Alle Preise sind gesponsert. Um Geld dürfen wir nicht spielen. Das wäre illegales Glücksspiel“, sagt Dominik Heinrich, der Turnier-Veranstalter. Der 30-Jährige ist Franchise-Nehmer von Piranha-Poker. „Das funktioniert ähnlich, wie eine McDonalds-Filiale zu betreiben“, sagt er. Ein netter Nebenverdienst sei das Ganze. Davon leben könne er nicht.
Jogis Jungs zocken
Das Image des verruchten Glücksspiels in verrauchten Hinterzimmern ist längst passé. Selbst im Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Lago Maggiore standen während des EM-Turniers Pokertische, die auch häufig benutzt wurden. Pokern ist gesellschaftsfähig geworden. Angelockt von Helden wie Chris Moneymaker, der als Pokeramateur in den USA bei einem Turnier aus 40 Dollar Einsatz 2,5 Millionen machte, hat vor Jahren auch in der Region ein wahrer Turnierboom eingesetzt. „Noch vor anderthalb Jahren hättest du einen Kaugummi als Hauptgewinn anbieten können. Die Leute wären an den Tischen gesessen. Mittlerweile geht das nicht mehr“, sagt Dominik Heinrich.
Denn der ganz große Poker-Boom ist vorbei. Die vielen Glücksritter auf der Jagd nach dem perfekten Blatt haben die Pokerarena wieder verlassen. Die guten Spieler sind geblieben, die schlechten hingegen hatten irgendwann keine Lust mehr, ständig zu verlieren. „Es gibt ein Stammpublikum, das bei uns alle drei Wochen mitpokert“, sagt Dominik Heinrich.
Die Runde am hinteren Tisch ist mittlerweile komplett. Die zehn Mann haben jeweils 12,50 Euro bezahlt, die beiden Erstplatzierten an diesem Tisch bleiben im langen Rennen um den großen Flachbildfernseher. Und los geht es. Für Laien offenbart sich ein geheimnisvoller Ritus aus Kartengeben, -nehmen, Jetons setzen. Hastig tippen Mittelfinger auf den samtigen Tischbezug. Kommuniziert wird mit Blicken und Gesten. Türme aus Jetons entstehen und wandern als Einsatz in die Mitte. Wenig später kollabieren sie von der einen auf die andere Sekunde. Zockerpech. Das ständige Klacken der kleinen, bunten Plastikscheiben als ständiger Begleiter übertönt alles.
Schon vor 20 Jahren hat Bernd Kalettka im Heilbronner Officers Club der amerikanischen Streitkräfte zum ersten Mal gepokert. Einige der heutigen Mitspieler lagen damals noch in den Windeln, oder spielten allerhöchstens mit Memory-Kärtchen. „Oft genug spiegeln sich die Karten der jungen Gegner in deren Gesichter wider“, sagt der 47-Jährige. Dieses kleine Zucken am rechten Augenlid. Ist das Absicht? Oder ist das nur Ausdruck eines großen Bluffs?
Bei manchem Pokerspieler sieht man die vielen kleinen Räder im Hirn förmlich rattern. Kleine Schweißperlen stehen auf der Stirn. „Alles außer dem Herzschlag kannst du schon kontrollieren“, sagt Kalettka. Der Blick auf die pulsierende Halsschlagader eines Konkurrenten am Tisch zeigt, ob das Herz im Techno-Rythmus oder Walzer-Takt schlägt.
Männerunde am Pokertisch. Der Dealer in der Mitte fungiert sowohl als Kartengeber, als auch als Spielleiter.
Noch zwei Spieler sind übrig. Das Kommando lautet jetzt: Hosen runter, Karten auf den Tisch. Jene zwei in den Händen von Peter (21) vervollständigen sich mit den fünf offenen Karten auf dem Tisch zu einer Straße. Diese Runde geht an ihn.
Bernd Kalettka hat heute weniger Glück. Oder ist das hier überhaupt kein Glücksspiel? Sondern ein Geschicklichkeitsspiel? „Häufig genug sieht man die selben Gesichter an den Finaltischen. Es kann also nicht nur Glück sein“, sagt Dominik Heinrich. Der Reiz des Spiels liege im Berechnen der Chancen und Wahrscheinlichkeiten, findet Bernd Kalettka. Jeder Pokerspieler kann Geschichten davon erzählen, wie trotz der besseren Karten ein anderer am Tisch gewann. Um einmal ein perfektes Blatt in Händen zu halten, müsste eine Pokerrunde etwa drei Jahre lang rund um die Uhr zocken. 0,0032 Prozent beträgt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Royal Flush. Immerhin eine bessere Aussicht als auf einen Lottosechser mit seinen 0,0000071511 Prozent.
Damoklesschwert
Die Pokerszene im Land bedroht vielmehr ein Damoklesschwert, das über ihren Köpfen schwebt. Es ist das in Baden-Württemberg geplante Verbot von Pokerturnieren. In Nordrhein-Westfalen hat das Oberverwaltungsgericht Münster das Verbotsgesetz jüngst gekippt. Der Gesetzgeber möchte die Jugend schützen und nur noch in den staatlichen Kasinos pokern lassen. „Dabei darf man doch auch jetzt schon erst ab 18 Jahren mitspielen“, sagt Veranstalter Heinrich. Ansonsten würde er sich nämlich strafbar machen.
Es droht die Rolle rückwärts, zurück ins Refugium Hinterzimmer. „Hat das Alkohol-Verbot im USA der 30er-Jahre vielleicht für weniger Trinker gesorgt?“, fragt Bernd Kalettka in die Pokerrunde. „Der Staat verdient halt nix an uns, wenn private Anbieter Turniere ausrichten“, murren einige Spieler in einer Pause bei Bier und Zigaretten. „Pokern macht nicht süchtiger als Lotto.“
Daheim vor dem Computer zu sitzen und mit gesichts- und namenlosen Gegnern zu pokern, sei bei weitem nicht so reizvoll. „Ich brauche das direkte Duell Mann gegen Mann“, sagt Bernd Kalettka. Wie im Western. Da wird ja auch nicht virtuell geschossen.
PokerPokernSachpreispokerSpassTexas Hold-emTurnierSüdwest Presse
Streit in der CDU/FDP-Koalition um "Verbieteritis" geht weiter
Die FDP wirft der CDU vor, das Land mit Verboten zu überziehen. Die Schwarzen indes wenden sich überraschend gegen das Aus von Pokerturnieren - und sehen sich generell zu Unrecht in der Kritik der Liberalen.
In der ersten Hälfte der Legislaturperiode hat die CDU/FDP-Regierungskoalition eine ganze Reihe von Ge- und Verboten erlassen: Sie hat Besuchern von Einraumkneipen das Rauchen untersagt und vielen Händlern am jüngsten Muttertag den Blumenverkauf. Autofahrer dürfen in einigen Städten nur noch mit Plakette verkehren, und als nächstes dürfen Tankstellenpächter nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.
Die zunehmende Reglementierung des täglichen Lebens will die FDP nicht länger mittragen. "Wir Liberale werden in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode öfter sagen müssen: Mit uns nicht!", kündigt der liberale Vize-Regierungschef Ulrich Goll erhöhten Widerstand an. Jedes einzelne Verbot lasse sich zwar irgendwie begründen. Aber in der Summe seien sie "von zweifelhaftem Nutzen" und leisteten einem Klima Vorschub, "in dem an jeder Ecke ein Verbotsschild steht". Aber wenn die "Verbieteritis" eine Krankheit sei, so Golls Diagnose, dann eine, die man kurieren könne. Und FDP-Fraktionschef Ulrich Noll, ein gelernter Zahnarzt, empfiehlt der CDU "bei Therapien immer auch die Nebenwirkungen zu beachten". Immerhin habe die FDP den Verbotsplänen des großen Koalitionspartners schon bislang "einige Giftzähne gezogen".
Dass neben Noll nun auch Goll der Vorschriftenwut den Kampf ansagt, wird in der FDP zufrieden, in der CDU indes verärgert bis besorgt registriert. Den Schwarzen stößt einerseits sauer auf, dass sich die Liberalen von gemeinsamen Beschlüssen distanzieren. "Die FDP soll nicht erst zustimmen und dann die Backen aufblasen", sagt etwa der Calwer CDU-Abgeordnete Thomas Blenke.
Andererseits wird der Vorstoß der Liberalen durchaus ernst genommen - gilt Goll den Schwarzen doch als verlässlichste FDP-Stütze der schwarz-gelben Koalition. CDU-Fraktionschef Stefan Mappus, der bei den Liberalen als Hauptadressat von Golls Kritik gilt, bemüht sich daher um demonstrative Gelassenheit: Er fühle sich durch Golls sehr pauschale Aussagen "nicht betroffen". Den von der Koalition beschlossenen Nichtraucherschutz etwa halte er für "absolut notwendig", nachdem freiwillige Zusagen von Gastwirten nicht eingehalten worden seien. Und bei den vorgesehenen Beschränkungen des Alkoholverkaufs an Tankstellen habe man erst reagiert, nachdem die Beschwerden "massiv" zugenommen hätten und die Polizei Verbote als einen "erfolgversprechenden Weg" gefordert habe. Er könne nicht ausschließen, sagt Mappus, "dass es auch in Zukunft Vorgänge geben wird, bei denen die Politik einschreiten muss". Darüber werde man dann aber "wie in einer Koalition üblich" in jedem Einzelfall mit der FDP sprechen.
Zumindest ein Streitgespräch erspart sich die zerstrittene Koalition: Zwar hat das für das Glücksspiel zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe angekündigt, dass das Land Pokerturniere generell verbieten werde, was das Landesinnenministerium derzeit auch prüft. Doch nach der FDP lehnt nun die CDU derartige Pläne rigoros ab, die damit wieder in der Schublade verschwinden dürften. "Weder CDU- noch FDP-Fraktion wollen dieses Pokerverbot", sagte Mappus der SÜDWEST PRESSE. "Der Vorschlag kam von einem Regierungspräsidium. Wir lehnen diesen Vorstoß ab."
Also bleibt es voraussichtlich dabei, dass Poker-Veranstaltungen erst ab einer Teilnahmegebühr von 15 Euro als illegal eingestuft werden. Hintergrund der nun abgelehnten Pläne, die Grenze auf null Euro zu senken, sind harte Urteile einiger Verwaltungsgerichte und das Vorgehen in Sachsen und Rheinland-Pfalz: Dort gelten bereits rigorose Verbote für Veranstaltungen von Pokerspielen.
Im Südwesten indes, so scheint es zumindest derzeit, haben Verbotsbestrebungen in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode weniger gute Chancen als in der ersten.
Piranha-Poker Team GER bei der CAPT in Innsbruck Mai 2008
Los ging es am Samstag, 03. Mai 2008. Nachdem Marc Faigle und Andreas Schmidt
von zu Hause abgeholt worden sind, geht es auf direkten Wege Richtung Innsbruck.
Am Hotel angekommen beziehen alle erstmal ihre Einzelzimmer.
Knapp 30 Minuten später machen wir uns auf den Weg ins Casino um die Tickets für
die kommenden Turniertage einzulösen. Auf dem Weg zum Casino im Hilton, entdecken
wir den CCC Cardroom, welcher in derselben Straße liegt wie das Casino; vielleicht 300m
davon entfernt.
Nachdem wir uns registrieren lassen haben und die netten Empfangsdamen noch ein
wenig weiter mit unserer Anwesenheit und ein paar lockeren Sprüchen "beglücken",
geht es wieder zurück ins Hotel. Nach einem leckeren Essen beim Italiener geht
es am ersten Abend erstmal in den Cardroom.
Am kommenden Tag, Sonntag 04. Mai steht das 200 Euro No Limit Turnier auf dem Programm.
Es gibt die ersten 90 min. unlimited Rebuys und dann noch ein 2/1 Add-On. Gestartet wird
mit 2.000 Chips, Blindlevels von 30 Minuten und begonnen wird mit 25/50.
Insgesamt 84 Teilnehmer melden sich an. Unter Ihnen auch bekannte Gesichter aus dem
TV bzw. aus den Pokerzeitschriften wie beispielsweise: Stefan Rapp, Soraya Homan, u.v.m.
Marc sitzt an Tisch 7 - Platz 2 und Andreas an Tisch 10 - Platz 2.
Nachdem sich die für die Turnierserie Verantwortlichen kurz vorgestellt und letzte Informationen
zum Turnierverlauf gegeben haben, startet das Turnier mit ca. 25 Minuten Verspätung.
Bei Andreas am Tisch gibt es bereits in der 1. Hand 4 All-Ins und somit dürfen 3 Teilnehmer
bereits nach 2 Minuten ihr erstes Rebuy tätigen. Andreas gewinnt ein paar schöne Pots mit
"gefloppten Straßen" und hat bald etwa 10.000 an Chips vor sich liegen. Das Spiel bei Marc
will nicht richtig in die Gänge kommen und er bleibt stetig bei etwa 2.000 Chips stehen.
Es werden insgesamt 112 Rebuys und 70 Add-Ons getätigt. Die Rebuys werden zumeist von
denselben Spielern genommen - ich schätze, dass sich die Rebuys auf ca. 30 Personen
begrenzen. Allein ein Spieler an Andreas' Tisch holt sich 6 oder 7 mal neue Chips. Es werden
also insgesamt 266 "Starts" gemacht, was einen Preispool nach Abzug der Fee von
ca. 50.500€ macht. Die ersten 10 Ränge werden bezahlt.
Der 1. erhält ca 14.500 Euro und der 10. immerhin noch 810 Euro.
In Level 4 verabschiedet sich Marc vom Turnier. Er geht mit K,Q All-in und sein Gegner hält
K,J. Der Bube kommt und Marc muß leider auf Platz 75 aufstehen.
Bei Andreas ist es ein stetiges auf und ab - mal hat er 4.000 und dann wieder über 10.000 Chips.
Doch nachdem sein Tisch aufgelöst wird, kommen am neuen Tisch keine guten Karten mehr
und er ist gezwungen Druck zu machen.
Er verliert erst mit A,K gegen 9,9 und dann mit Pik-Flush gegen einen höheren Flush.
Auch er muß das Turnier verlassen, da läuft gerade das Level 6 und er wird als 58 gewertet.
Alles in allem kein so guter Start, aber das kann sich ja heute bereits beim 500,- Euro
Freeze-Out ändern. Morgen erfahrt ihr wie es heute galaufen ist, also immer schön lesen und
informieren sowie unseren Teammitgliedern die Daumen drücken.
Viele Grüße aus dem sonnigen Innsbruck...
Innsbruck Tag 2 - 500 Euro Freeze-Out
Am zweiten Tag unseres Aufenthalts in Innsbruck stand das 500 Euro Freeze-Out Turnier auf
dem Plan. Gestartet wurde diesesmal pünktlich. Mit 5.000 Chips, und wie sonst üblich 30 Minuten Blindlevels und zu Beginn mit 25/50. Viele Spieler vom ersten Tag wurden wieder gesichtet; ob Harald Casagrande, Soraya Homan, Daniel Studer oder Herr von Richthofen... alle waren sie weider da.
Insgesamt traten 109 Spieler gegeneinander an. Der Einstieg war bis zum Ende des 2ten Levels möglich. Leider wurde auch der zweite Tag nicht so erfolgreich wie angedacht. Gleich zu Beginn verliert Marc eine gute Hand gegen K,K und verliert somit zugleich 3.000 seiner Chips. Mit 2.000 verbliebenen konnte er nicht mehr genügend Druck aufbauen und gng mit A,9 All-In und wird gecallt. Sein Gegener hält Q,10 und floppt mit 9,B,K die Strasser und besiegelt somit bereits in Level 2 Marcs ausscheiden. Auch Andreas ergeht es nicht viel besser. Nach einem Raise auf 500 bei Blinds von 150/300 wird er gereraist und geht daraufhin mit 2.800 All-In.
Er hält A,10 und sein gegenüber A.Q. Auf dem Board trifft keiner von beiden und somit muss auch Andreas das Turnier verlassen.
Heute findet das 300Euro Rebuy Turnier statt und wir alle drücken den beiden die Daumen, dass es heute bedeutend besser läuft als bisher.
Grüße aus Innsbruck...
Innsbruck Tag 3 – 300€ Rebuy Turnier
Am drittenen Tag unseres Aufenthalts in Innsbruck stand das 300€ Rebuy Turnier auf dem Plan.
Gestartet wurde auch diesesmal pünktlich. Mit 2.000 Chips, und wie sonst üblich 30 Minuten Blindlevels und zu Beginn mit 25/50.
Viele Spieler von den vorherigen Tagen wurden gesichtet: Andreas Krause, Ivo Donev, Soraya Homan, Erich Kollmann, ... alle waren sie wieder da bzw. endlich. Insgesamt traten 69 Spieler gegeneinander an. Der Einstieg war bis zum Ende des 2ten Levels möglich. Insgesamt wurden 68 Rebuys und 48 Add-Ons getätigt.
Somit entstand ein Preispool in Höhe von 52.725€
Der dritte Tag sollte erfolgreicher verlaufen als die beiden vorherigen.
Andreas und Marc sitzen zusammen am selben Tisch mit Kollmann, Homan und weiteren Pros bzw. Semi-Pros.
In Level 7 nimmt Andreas Erich Kollmann vom Tisch und verbannt den Pro aus dem Turnier. Als nur noch 29 Spieler im Turnier verbleiben wird auch ihr Tisch aufgelöst und sie finden sich am Tisch von Andreas Krause wieder.
Beim Re-Start des Turniers nach dem Dinner-Break sind noch 25 Spieler im Turnier, gestartet wird
in Level 9 wird mit 600/1200 + 100 Ante.
Marc hält A,K und geht mit 12.700 All-In. Sein Gegner callt ihn mit 2,2.
Der Gegner floppt seinen Poker 2er und Marc ist somit als 20 ausgeschiedenen. Level 10 und 11 werden zur Freude der Spieler auf 60 Minuten verlängert, da die Level „hinten raus“ doch schon ziemlich stark anziehen.
In Level 11 bei 1200/2400 + 300 Ante raist Andreas pre-Flop 10.000 und Andreas Krause geht mit etwa 30.000 All-In und Andreas callt mit 25.000 Chips.
Krause hält A,K und „unser Andi“ hält 6,6. Auf dem Board kommt A,K,7,A,K und somit veranschiedet sich auch unser 2ter Spieler aus dem Turnier, diesmal auf Position 13 und somit 5 Plätze vor dem Pay-Out.
Schade, dass es nicht für bezahlte Platzierungen gelangt hat. Aber es waren ja auch nicht schlechtesten Pokerspieler, gegen die unsere Piranhas angetreten sind. Alles in allem war es dennoch ein tolles Erlebnis für alle und wir freuen uns auf kommende Turnierbesuche mit weiteren Anhängern.
Grüße aus Innsbruck...
Esslingen, ein Garant für Royal Flush’s
Am letzten Wochenende gab es wieder einen Royal Flush zu sehen.
Dealer Atha tat dazu sein Beitrag. Er lag alle Teile bis auf das As aufs Board. Das As befand sich beim Spieler Andreas Langefeld,
welcher sich auch ins Finale durchringen konnte und auch den 16. Platz erreichen konnte.
Bereits drei „Esslinger“-Turniere früher ereignete sich folgende Szene:
Vollbesetzter Vorrundentisch, nach einem Raise aus dem BB waren noch 4 Spieler in der Hand involviert. Der Flop brachte ADJ,
alles in karo, die Lieblingsfarbe des Dealers Chris B.
Der BB ging sofort „all in“ und wurde von der ungläubigen schauenden letzten Position gecallt. Er zeigte K 10 in karo und hatte den Royal Flush geflopt.
Leider hielt die Glückssträhne nicht bis zum Ende, denn er konnte sich nicht fürs Finale qualifizieren.
Wir hoffen auf weitere spannende Hände und weitere Royal Flush’
NutsPokerPokernRoyal FlushSachpreispokerTexas Hold-emTurnierHigh Stack Turnier in Bad Mergentheim
Am Samstag den 29.03.2008 war es endlich soweit. In Bad Mergentheim auf der Kartbahn fand das dritte High-Stack Turnier von Piranha-Poker statt. Dieses Event wollte sich keiner entgehen lassen und so fanden sich Spieler aus Neckarsulm, Stuttgart, Schwäbisch Hall, Künzelsau und natürlich aus dem Großraum Bad Mergentheim auf der Kartbahn ein. Gegen 18 Uhr starteten 69 hochmotivierte Spieler und freuten sich auf Blindzeiten von 20 Minuten und 12000 Startingchips.
Nach ca. 30 Minuten musste Huchien Tran aus Weißbach als Erster die Pokerrunde verlassen. Nach und nach hörte man immer öfter die „Sit open“ Rufe der Dealer. Gegen 0 Uhr war es dann soweit, die 10 Spieler des Final Table waren gefunden. Darunter auch die letzte verbliebene Frau des Turnier mit Silke Heinrich aus Schwäbisch Hall. Den 11. Platz und somit Bubbleboy belegte Patrick Beetz aus Lauda.
Als letzter Mergentheimer erwischte es Christian Barnert auf dem 8. Platz. Auch die letzte Frau schied kurz vor den Top 3 aus. Silke Heinrich wurde Vierte und hat allen gezeigt, das die Frauen nicht zu unterschätzen sind.
Mit Markus Weiss aus Fellbach, Bayram Yücel aus Filderstadt und Marcus Fuchs aus Osterburken waren die Top 3 gefunden. Marcus Fuchs, mit den wenigsten Chips aller Drei, schaffte es zwar noch 4 Mal zu verdoppeln, musste sich am Ende aber doch mit dem 3. Platz zufrieden geben. Bayram und Markus hatten vor dem Heads Up ungefähr gleichviel Chips und entschieden sich nach kurzer Absprache für einen „Deal“. Beide einigten sich auf einen Media-Markt Gutschein im Wert von 500€ für jeden. Nachdem dies geklärt war spielten beide noch den Turniersieg aus. Nach fast 8 Stunden Pokern gewann Bayram Yücel mit Pocket 9 gegen A2 von Markus Weiss.
Wir vom Piranha-Poker Team möchten uns bei allen bedanken, vor allem bei den vielen Online bzw. per SMS angemeldeten Spielern, so das wir einen reibungslosen Turnierverlauf organisieren konnten. Nicht vergessen wollen wir natürlich auch Martin und seine Mannschaft von der Kartbahn. Auch an euch ein herzliches Dankeschön.
Es war ein sehr schönes High-Stack Turnier, das sich mit Sicherheit wiederholen wird.
Euer Piranha-Poker Team
High-StackPokerPokernSachpreispokerTexas Hold-emTurnier